„UNTER DEM DÄNISCHEN STROHDACH“
Skovsbostrand 8 lautet die Adresse jenes reetgedeckten Hauses auf der dänischen Insel Fünen, in dem eine Zeitlang einer der bedeutendsten Dramatiker des 20. Jahrhunderts gelebt hat.
MONATSBILD SEPTEMBER
September ist jener Monat, in dem in vielen Ländern und Regionen das neue Schuljahr beginnt. Dazu passt ein Bild aus dem schulischen Alltag. Dieses hat allerdings, anders als viele andere Arbeiten zu diesem Thema, nicht das Klassenzimmer zum Schauplatz, sondern den Schulhof. Geschaffen hat es der polnische Maler Zygmunt Waliszewski (1897-1936).
DER TEPPICH VON BAYEUX – (FAST) ORIGINAL
Dem berühmten „Teppich von Bayeux“ ist derzeit eine Ausstellung im „British Museum“ gewidmet. Doch die Chancen, dafür Tickets zu bekommen, sind nicht allzu groß. Allen aber, für die nicht unbedingt der Thrill des Originals im Mittelpunkt steht, sondern die Faszination der vor fast 1000 Jahren geschaffenen Bildwelten, empfiehlt sich eine Reise zum dänischen „Børglum Kloster“. Denn dort gibt es die berühmte Tapisserie in der weltweit einzigen originalgetreuen Kopie zu sehen.
DIE KUNST, FALSCH ZU REISEN
Im Juli 1929 veröffentlichte Kurt Tucholsky in der Berliner Zeitschrift „Uhu“ einen Beitrag mit dem Titel „Die Kunst, falsch zu reisen“. Der Text war satirisch angelegt – und er hat auch fast 100 Jahre nach der Erstpublikation nichts an Aktualität verloren.
OH! VENEDIG
Es musste einfach sein, dass in dieser etwas anderen Form von Reiseführern, bei denen der Folio-Verlag vor den Ort des Geschehens immer ein „oh!“ stellt, es musste also sein, dass da auch einmal Venedig vorkommt.
FAHRRAD UND KLEIDERREFORM
Das New Yorker Satiremagazin „Puck“ veröffentlichte im August 1895 eine Karikatur mit der Bildunterschrift „The bicycle – the great dress reformer of the nineteenth century!“ – „Das Fahrrad – der große Kleiderreformer des 19. Jahrhunderts!“
MNICHOVO HRADIŠTĚ – ODER: „SO SCHREIBT MAN GESCHICHTE“
Das Städtchen Mnichovo Hradiště, rund sechzig Kilometer nordöstlich von Prag gelegen, könnte man auf den ersten Blick für nicht allzu bedeutsam halten. Doch das wäre ein Irrtum…
BRAUTSUPPE UND BILLARD IM KAFFEEHAUS
Marmortischchen, Thonetstühle, Zeitungstische und insgesamt ein historistischer Ausstattungsstil – das sei, laut UNESCO-Kulturerbeverzeichnis, typisch für das Wiener Kaffeehaus. Einst gehörte unbedingt auch ein Billardtisch dazu.
BÜCHERSCHÄTZE
Ob in der Internationalen Raumstation, in einer unterirdischen Tempelbibliothek oder bei einer mobilen Bücherei auf dem Rücken von Kamelen — Orte, an denen man Bücher ausleihen kann, gibt es viele und manchmal gerade dort, wo man sie am wenigsten erwartet.
GELESEN UND WIEDERGELESEN
ÜBER 25 BRÜCKEN UM DIE WELT
Der Sachbuchautor Gavin Francis, der in der Nähe der schottischen „Forth Rail Bridge“ aufgewachsen ist, erinnert sich: „Ich schaute vom Fenster aus zu, wie die Unterseite des Zugs aus der Erde flog und in einen Wald aus rotem Stahl glitt“. Dieses Zitat zeigt, mit wie viel Gefühl sich Francis dem Thema seines den Brücken gewidmeten Buchs nähert.
UNTERWEGS
AUF DEN HUND GEKOMMEN
Kaum ein anderes Lebewesen hat in der menschlichen Sprache so viele Spuren hinterlassen wie der Hund.
EINE DER SCHÖNSTEN BIBLIOTHEKEN DER WELT
Wenn es um die schönsten Bibliotheken geht, ob in Europa oder auch weltweit, dann ist jene im Kloster Wiblingen häufig in den Top-Listen zu finden.
BRIEFE SCHREIBEN
Der handgeschriebene Brief ist im digitalen Zeitalter zur Seltenheit geworden. Über Jahrhunderte aber war er das wichtigste Medium schriftlicher Kommunikation. Seinen einst so hohen Stellenwert dokumentieren auch die vielen Gemälde, in denen Menschen, die Briefe schreiben oder lesen, zu sehen sind.
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